Yum! Brands schließt KFC-Restaurants in Russland

| Politik Politik

Yum! Brands stellt den Betrieb von unternehmenseigenen KFC-Restaurants in Russland ein. Zudem wurde eine Vereinbarung zur Schließung aller Pizza Hut-Betriebe in Russland mit dem Master-Franchisenehmer getroffen. Dies baue auf ihrer Entscheidung auf, alle Investitionen und die Entwicklung von Restaurants in Russland auszusetzen und alle dortigen Gewinne in humanitäre Bemühungen umzuleiten, erklärte das Unternehmen. 

Zu diesen humanitären Bemühungen gehört eine Spende in Höhe von einer Million US-Dollar der Yum! Brands Foundation an das Rote Kreuz, die Aktivierung des "Yum! Katastrophenhilfefonds" zur Unterstützung ukrainischer Franchise-Mitarbeiter und Spenden von Mitarbeitern an UNICEF, Rotes Kreuz, Welternährungsprogramm und International Rescue Committee. Darüber hinaus stellen die Franchisenehmer in den umliegenden Regionen Lebensmittel für Flüchtlinge bereit.

"Wie immer konzentrieren wir uns weiterhin auf die Sicherheit unserer Mitarbeiter in der Region und werden unsere Teams in der Ukraine weiterhin unterstützen, während wir evaluieren, wie Yum! Marken in der Region positiv wirken können", so das Unternehmen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In Berlin arbeiten viele Menschen unter prekären Bedingungen, sagen Fachleute. Häufig nutzen ihre Chefs schamlos aus, dass sie kein Deutsch sprechen oder sich illegal hier aufhalten. Einen Schwerpunkt dabei bilde laut Hauptzollamt das Gastgewerbe.

Die Bürokratie in Deutschland ist immens. Die Bundesregierung kündigt mit großen Worten eine Entrümpelung an. Die Wirtschaft sagt: Das reicht noch lange nicht. Zu dem Paket gehört auch der Wegfall der Meldebescheinigung für inländische Übernachtungsgäste.

In Frankreich dürfen pflanzliche Alternativen zu Fleischprodukten nicht mehr mit traditionellen Fleischbegriffen beworben werden. Schnitzel, Steak und Schinken müssen jetzt eindeutig tierischen Ursprungs sein und dürfen nicht aus pflanzlichen Proteinen bestehen.

Die Nachwirkungen der Corona-Pandemie, der anhaltend hohe Kostendruck, fehlende Mitarbeiter, dazu wachsende Ansprüche an das gastronomische Angebot: Die Contract Caterer in Deutschland stehen vor vielfältigen Herausforderungen.

Am Hessischen Landesarbeitsgericht wollte die Bahn den Lokführerstreik stoppen - und hat auch in zweiter Instanz verloren. Damit geht der Ausstand der GDL weiter.

Millionen Lieferdienst- und Taxifahrer großer Online-Plattformen können auf bessere Arbeitsbedingungen hoffen. Die EU-Staaten sprachen sich für neue Vorgaben aus, um etwa Scheinselbstständigkeit besser zu verhindern, wie die belgische EU-Ratspräsidentschaft mitteilte.

Die Lokführergewerkschaft GDL will ab Dienstagmorgen im Personenverkehr streiken, im Güterverkehr schon ab Montagabend. Der Konzern versucht, den Arbeitskampf im letzten Augenblick noch zu verhindern.

Der nächste GDL-Streik bei der Bahn startet schon an diesem Montag im Güterverkehr. Ab Dienstagfrüh trifft es auch Reisende und Pendler - und Fluggäste der Lufthansa.

Die EU will Verpackungsmüll den Kampf ansagen. Geplante neue Regeln werden etwa in Europas Supermärkten und Restaurants zu spüren sein. Deutsche Ziele allerdings sind zum Teil ambitionierter. Fragen und Antworten.

Heute startet die ITB in Berlin. Am Freitag beginnt die Internorga in Hamburg. Menschen aus über 180 Ländern kommen diese Woche nach Deutschland. Die aktuellen Streikankündigungen treffen zehntausende Gäste mit voller Wucht. Branchenvertreter bringt das auf die Zinne.