Tourismus

Tourismus

Deutsche Unternehmen schickten ihre Mitarbeiter im ersten Halbjahr wieder öfter auf Reisen. Das zeigt eine Auswertung von AirPlus International. Die Fußball-Europameisterschaft hatte allerdings keinen nennenswerten Einfluss auf die Reisetätigkeit.

Der heutige Welttourismustag steht unter dem Motto „Tourismus und Frieden“. Die Botschaft lautet: Reisen baut Brücken, fördert den kulturellen Austausch und trägt zur Förderung des Friedens weltweit bei.

Der Nordsee Tourismus Report 2024, der auf einer Befragung von 7.500 Gästen beruht, prognostiziert einen deutlichen Besucherrückgang an der Nordsee. Ferner nehmen die Gäste den Mangen an Mitarbeitern in den Betrieben deutlich stärk wahr als zuvor.

Barrierefreiheit ist für Nordseeurlauber ein wichtiges Buchungskriterium, zeigt eine Umfrage. Das gilt für Unterkünfte ebenso wie für Freizeitangebote. Experten sehen Nachholbedarf - und eine Chance.

Aufräumen sieht anders aus: Hartmut Mehdorns Pläne, die angeschlagene Fluglinie Air Berlin wieder auf den richtigen Kurs zu bringen, dürften als gescheitert betrachtet werden. Nach noch höheren Verlusten als im Vorjahreszeitraum zieht laut Angaben des manager magazins der Großaktionär Etihad Airways nun die Notbremse. Der Aufsichtsrat solle sich mit Nachfolgekandidaten beschäftigen, teilte die in Abu Dhabi beheimatete Fluglinie mit. Gewünscht sei nun ein Manager mit intensiver Airline-Erfahrung.

Die Flugbegleiter der Lufthansa wollen den Arbeitskampf. Falls bis Dienstag nächster Woche keine Einigung erzielt werde, droht die Gewerkschaft nun mit konkreten Maßnahmen. Die neue Verhandlungsrunde sei „ein klar terminierter, letzter Versuch“, wie die Nachrichtenagentur Reuters erfuhr. Die Gewerkschaft fordert neben höheren Gehältern auch ein Umdenken beim Sparkurs der Fluglinie.

Der Berliner-Pannenairport soll frisches Geld erhalten. Neben einer satten Kapitalerhöhung von einer halben Milliarde Euro, haben sich der Bund und die Länder Berlin und Brandenburg zusätzlich wohl auf die Gewährung eines großzügigen Darlehens verständigt. Flughafenchef Schwarz darf seinen Sessel behalten.

Jürgen Weber, ehemaliger Vorstandsvorsitzender und jetziger Aufsichtsrat-Chef der Lufthansa, rät dem Management der Fluglinie zu einer härteren Gangart gegenüber den Angestellten. Im Tarifstreit mit den Flugbegleitern ließe man es besser zum großen Knall kommen, bevor sich das Unternehmen aus dem Wettbewerb katapultiere, so Weber gegenüber der Wochenzeitung „Die Zeit“.

Laut Aussagen eines Aufsichtsratmitglieds steht der Regionalflughafen Hahn im Hunsrück im nächsten Frühjahr vor der Pleite, wenn bis dahin keine weiteren Maßnahmen der Gesellschafter und Gläubiger ergriffen würden. Dieser Darstellung hat das Land Rheinland-Pfalz als Mitgesellschafter widersprochen. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen 138 Millionen Euro Schulden angehäuft.

Das oberste Gericht hat gesprochen: Nach einem Urteil des Bundesgerichtshof (BGH) seien Streiks der Piloten „außergewöhnliche Umstände“ und von der Fluglinie nicht zu beherrschen. Und bei genau solchen Umständen gehen die Passagiere trotz Annullierung ihres Fluges leider leer aus.

Fast 1,35 Millionen Gäste besuchten das 200. Gäubodenvolksfest in Straubing. Auch wenn sich die Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert hatten, war der Veranstalter Max Riedl zufrieden. Besonders der erstmalig angebotene historische Teil des Festes sei ein Erfolg gewesen.

70.000 Menschen passieren jeden Tag den Düsseldorfer Flughafen. Doch nicht jeder davon ist auf dem Weg in den Urlaub, nicht jeder freut sich auf die Reise. Um die Verwirrten und Verirrten, um Passagiere ohne Geld, dafür aber mit Flugangst, kümmert sich deswegen der einzige Flughafen-Seelsorger Nordrhein-Westfalens.