Land rettet Tourismusprojekte nach drastischen Kostensteigerungen

| Tourismus Tourismus

Die Landesregierung sieht sich nach drastischen Preissteigerungen bei Neubauten für touristische Projekte gezwungen, in Einzelfällen rettend einzuspringen. So wird unter anderem die Förderung für neue Seebrücken nachträglich angehoben, wie das Wirtschaftsministerium mitteilte. In den Ostsee-Orten Weißenhäuser Strand, Haffkrug, Scharbeutz und Timmendorfer Strand (alle Kreis Ostholstein) verdoppelten sich die Kosten für die geplanten Neubauten teilweise. Auch beim Multimar Wattforum in Tönning (Kreis Nordfriesland) schießt das Land Geld nach.

Schleswig-Holstein stellt über die bereits zugesagte Förderung hinaus noch einmal rund 17 Millionen Euro zusätzlich bereit. «Wir sind leider in der schwierigen Lage, dass wir einerseits unsere Fördermittel nahezu aufgebraucht haben, auf der anderen Seite die Gemeinden aber nicht im Regen stehen lassen können», sagte Wirtschafts- und Tourismusminister Claus Ruhe Madsen (parteilos) der Deutschen Presse-Agentur. Die alten Seebrücken seien größtenteils schon abgerissen und die Neubauten für eine erfolgreiche Tourismus-Wirtschaft in der Region elementar.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nackt baden, sich hüllenlos auf der Wiese sonnen, oder sogar textilfrei auf dem Campingplatz? In Thüringen ist das durchaus möglich - wenn es auch nicht immer an die große Glocke gehängt wird.

Die Sommer am Mittelmeer werden immer heißer. Ist das eine Chance für den Tourismus in Schleswig-Holstein? Im Norden wird über Strategien nachgedacht. Die aktuelle Bilanz ist durchwachsen.

Es ist Hauptreisezeit in Europa, wodurch Flughäfen im Fokus stehen: Während einige von ihnen für ihren exzellenten Service, saubere Einrichtungen und effiziente Abfertigung gelobt werden, kämpfen andere mit negativen Bewertungen.

Im Kampf gegen Gewalt und Übergriffe an Bord von Flugzeugen fordert Ryanair-Chef Michael O'Leary ein Getränke-Limit vor Abflug. Reisende sollten höchstens zwei Drinks am Flughafen je Board-Karte kaufen können.

Erst viel Regen, dann einige Hitzetage - die Bilanz der Strandkorbvermieter in Schleswig-Holstein fällt durchwachsen aus. Insgesamt war es eine durchschnittliche Saison, sagt der Verbandsvorsitzende.

In gut vier Wochen beginnen in ersten Bundesländern die Herbstferien. Die Nachfrage beim weltgrößten Reisekonzern ist groß. Mallorca ist nicht mehr Urlaubsziel Nummer eins.

Mehr als 200.000 Pauschalreisebuchungen wurden im Zuge der FTI-Pleite im Frühsommer storniert. Seit kurzer Zeit läuft der Erstattungsprozess - eine große Zahl Betroffener wird auch bald Post bekommen.

Weil der US-Fahrdienstleister beim Transfer personenbezogener Daten gegen europäische Datenregeln verstoßen haben soll, verhängt die zuständige Behörde eine Millionenbuße. Doch der Streit dauert an.

Outdoor, Indoor - am Flughafen: Surfen vor der Haustüre. Das Meer brauchen Surfer nicht mehr unbedingt. Vom Eisbach mitten in München hat sich die Welle in Deutschland und Europa ausgebreitet.

«Tourists go home»: In Spanien sorgen Anti-Urlauber-Demos für Aufsehen. Ohne die Probleme dort kleinreden zu wollen: Die meisten Touristen pro Kopf haben andere Urlaubsländer.