Der Nationalpark Eifel zieht jährlich mehr als eine Million Besucher an - davon soll auch die ehemalige NS-Ordensburg Vogelsang stärker profitieren. Ein Hotel auf dem 100 Hektar großen Gelände wird seit Jahren gewünscht. Jetzt werden die Pläne konkret.
In Schleiden-Vogelsang soll ein 400-Betten-Hotel der gehobenen Kategorie für rund 30 Millionen Euro gebaut werden. Nach jahrelangen Verzögerungen durch Corona, die Flutkatastrophe 2021 und den Ukraine-Krieg mit steigenden Baukosten nimmt das Projekt nun konkrete Formen an. Initiator ist Hannes Pum, Betreiber der Gastronomie im Besucherzentrum Vogelsang, der das Hotelkonzept mit Investoren und Partnern entwickelt hat. Das Vier-Sterne-Haus soll in denkmalgeschützten „Hundertschaftshäusern“ errichtet werde, die früher von den Nationalsozialisten als Unterkünfte für „Ordensjunker“ genutzt wurden. Neben 130 Zimmern entstehen auch vier große Ferienwohnungen sowie gehobene Gastronomie, ein Spa-Bereich und eine Sky-Bar mit Panoramaterrasse.